Der Vorstand des SOLISA Freundeskreis Pidder Mertner, Dichter und Denker, Erfinder von C-Dur Schon wieder die Ilse Matthes, die ABBA-Schwuchtel Martin, die andere ABBA-Schwuchtel

Die ESSENER MAU-MAU-NACHT

Die alternativ schräge Karnevalsitzung

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Peter Mertner über die Entstehung der MAU-MAU-NACHT


In einer dunklen Winternacht im Jahre 1993 trafen sich drei Menschen in einer urigen Kneipe in Essen-Überruhr. Der Name der Kneipe lautete -*TORWESTEN* aber es stand wirklich nicht zum Besten mit diesem Lokal. Das trübe Wetter und die trübe Stimmung veranlasste die Menschen zum Konsum alkoholischer Getränke.
Und nach einiger Zeit hellte sich die Stimmung bei den drei Personen und auch den anderen wenigen Gästen auf. Da die drei Menschen stark humoristisch (schon seit Ihrer Kindheit) angehaucht waren, und auch einen karnevalistischen Hintergrund ( der teilweise durch ihre Eltern vorgegeben war) hatten, wurden bereits im Dezember Karnevalslieder ( wie z.B. steht ´n Pferd auf´m Flur) angestimmt.
Da die drei Menschen auch einem kleinen Verein zur Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekten in Mali/Westafrika angeschlossen waren , und nie genug Geld zusammenbringen konnten, um die nicht karnevalistische Gesellschaft in Westafrika zu unterstützen, lag es nahe eine Karnevalsveranstaltung zugunsten dieser Nichtkarnevalisten ins Leben zu rufen.
Man trank noch einige Getränke und fasste fröhlich den Entschluss
Karnevalssamstach machen wir wat für die da unten un sammeln für die Geld.
Jetzt fehlte nur noch der geeignete Name für die Veranstaltung.
Da sagte eine Frau, die aus Essen Überruhr kam
Hier is doch die Mau-Mau Siedlung, gabet da nich ma so´n Stamm in Afrika?
Es entbrannte eine lebhafte Diskussion bei der viel Scheiss geredet wurde.
Übrig geblieben ist das Motto unserer Karnevalsveranstaltung
DIE ESSENER MAU-MAU NACHT !!! Und die gibbet bis heute.
PS:Die traurige Kneipe Torwesten erlebte in den darauf folgenden drei Jahren nochmals eine Blütezeit durch die dort zelebrierten Mau-Mau-Nächte
Nachdem die Kneipe aus allen Nähten platzte und sich das Organisationskomitee nach einem größeren Veranstaltungsort umsehen musste schloss das Lokal !

Soviel zu den Ausführungen von Pidder Mertner.
Fakt ist, dass die MAU-MAU-Nacht in den ZEHNTHOF verlegt wurde, (wegen der Nähte)!
Der ZEHNTHOF hatte drei entscheidende Vorteile:

  • den gleichen suburbanen Flair, aber geprägt durch einen ganz anderen Menschenschlag, obwohl beide Kneipen nur einen Steinwurf auseinander liegen (global gesehen).

  • den größeren Saal

  • direkte Anbindung zur A 40, Ausfahrt 26
  • Nachdem dem ZEHNTHOF auch die Nähte platzen wurde die MAU-MAU-Nacht in die
    ZECHE CARL verlegt.
    Der Zeche platzen zwar nie die Nähte, aber mit der Zeit kristallierte sich die Schwäche der Zeche Carl heraus, die auch von vielen Gästen der Mau Mau Nacht moniert wurde.
    Die urige Gemütlichkeit einer Vorstadtkneipe konnte sich hier nie entwickeln. Deshalb entschloss sich der Solisa Freundeskreis für den Sprung zurück in die Nähe der Zapfhähne.
    Seit 2005 findet die Mau-Mau-Nacht wieder im Zehnthof statt.